ࡱ> AC@} &bjbj55=:__ 88888LLL8$,LF!888CCC88CCCC&rLQ|Cs0C,"v,"C,"8C0CC," :! in0Arbeit und Gemeinschaft bei computervermittelter Kommunikation Haythornthwaite, Caroline / Wellman, Barry / Garton, Laura (2003): Arbeit und Gemeinschaft bei computervermittelter Kommunikation. In: Thiedeke, Udo (Hrsg.): Virtuelle Gruppen Charakteristika und Problemdimensionen. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden, S. 348384 pararsid15497865 Einleitung ql Computer werden i.d.R. als ein technisches Phnomen dar, bei dem es um die Herstellung von Software und Hardware geht. Computer sind aber auch ein soziales Phnomen und somit als Faktor des sozialen Wandels zu betrachten. Im Text von Caroline Haythornthwaite et. al. geht es um die Zusammenarbeit und Gemeinschaftsbildung aufgrund computervermittelter Kommunikation. Computerkommunikationswerke werden dabei als soziale Netzwerke interpretiert. Computerunteruntertstzte soziale Netzwerke (CSSN) stehen ! im Mittelpunkt des Textes. Sie erleichtern den sozialen Austausch und ermglichen den Teilnehmern zusammen zu arbeiten und Gemeinschaften zu bilden. CSSNs sind Auswirkungen von bzw. basieren auf der CMC (computer mediated communication). Der Beitrag schliesst mit einer Betrachtung der Entwicklung von CSSNs. Theorien und Forschungsanstze zu CMC a) Face-to-face Kommunikation im Vergleich zu CMC Die CMC hat sich folgendermassen entwickelt: ! Analysen, der individuellen Medienauswahl ber par Untersuchungen zur Aushandlung der Medienauswahl von Paaren bis hin zu Untersuchungen, gruppenspezifischer, gemeinsamer Definitionen der Mediennutzung die in gemeinsamen Kommunikationsrumen und an gemeinsamen Kommunikationspltzen realisiert wird. b) Media Richness und soziale Prsenz Die Theorie der medialer Reichhaltigkeit und dem daraus entstandenen Ansatz der bereinst! immung von Mitteilung und Medium, beinhaltet das unmittelbare Feedback und die Interaktivitt eines reichhaltigen Mediums. Reichhaltige Medien sind Medien, die viele redundante Anhaltspunkte und mehr sozialer Prsenz vermitteln, sie untersttzen direktes Feedback und Interaktivitt, die Information solcher Medien ist mehrdeutig, unbestimmt, enthlt oft schwer zu verstehendes Material. Nichtreichaltige Medien sind Medien, die stark an Regel und Verfahren gebunden sind. Face-to-face Begegnungen eigen sich besser als CMC fr schwierige, problematische soziale und intellektuelle Problemen. Elektronische Medien sind passend fr aufgabenorientierte Aktivitten und fr Informationenaustausch. Gruppen, die E-Mail nutzen, hatten grssere Schwierigkeiten zu einem gemeinsamen Konsens zu kommen, als Gruppen, die sich face-to-face traffen. Fr die Wahl des Mediums spielen die berufliche und die soziale Orientierung des Informationsaustausches sowie die berufliche Kommunikation eine wichtige Rolle. Media Richness ist demgegenber fr die Nutzung der Medien fr den Informationsaustausch von geringerer Bedeutung (Ergebnis einer ! Untersuchung von Haythornthwaite im akademischen Umfeld). c) Verbesserung und Erweiterung Medienattribute, die zur Verbesserung der Kommunikationsmglichkeiten fhren sind: Asynchronitt, berwindung von Distanzen, Speichermglichkeit fr Mitteilungen, Kompatibilitt oder Transparenz gegenber anderen Kommunikations- oder Arbeitsplatformen, Fhigkeit zur Mehrfachadressierung, simultane bertragung und Anonymitt zu nennen (vgl. z. Bsp. Huber 1990). Die Anonymitt spielt eine wichtige Rolle. Sie frdert eine intensivere Teilnahme und! ein besseres Generieren und Teilen von Ideen. Auch die Wahrnehmung der Reichhaltigkeit eines Mediums kann von den oben genannten Eigenschaften beeinflusst werden. Austauschprozesse via E-Mail knnen dank der hohen bertragungsgeschwindigkeit hufiger und intensiver stattfinden als bei der face-to-face Interaktionen. Das merkt man am besten, wenn die Teilnehmer voneinander weit getrennt sind. So kann das Medium beispielsweise als sozial reichhaltiger erlebet werden (vgl. Finholt und Sproull 1960). Untersuchungsperspektive sozialer Netzwerke Untersucht werden: die Ar! t und Reichhweite der Online Beziehungen und Bindungen die gruppendynamischen Prozesse und die Nutzung und Untersttzungssystemen fr Gruppen die Entwicklung von Netzwerken in Organisationen die Entstehung von Online-Gemeinschaften Frher: Begriff face to face ohne Bercksichtigung der Teilnehmerzahl verwendet Perspektive, die am Individuum orientiert ist (Verteilung einem an eine oder einem an viele. Heute: Wechsel zur Perspektive sozialer Netzwerke viele an viele Verteilung. Spielregeln sind verndert. Frher: Dyadische Interaktionen strken interpersonale Bindungen, namentlich bei bekannten Teilnehmern und feststehenden Beziehungen. Heute: Gruppen und Netzwer! kverbindungen, multiple Aufgaben und Ziele. Gemeinschaften Die virtuelle Gemeinschaft wird auch unter dem Aspekt face to face versus computervermittelt untersucht: bereinstimmung der Verhaltensweise der Offline-Gemeinschaften und mit der Verhaltensweise von online-Gemeinschaften Mitglieder der Online Gemeinschaften: halten Sprach Konventionen ein (Bsp: Jargon, Emoticons, Akronyme) ! 80 pararsid15497865 fllen soziale und berufliche Rollen (Bsp.: Hacker, Moderator, Webmaster, Spieler usw) vollziehen Rituale wie Trauung und Beerdigung zeigen Engagement folgen Normen der Netiquette Mitglieder einer Online Gemeinschaft haben Bedrfnisse nach: Untersttzung Geselligkeit Information Zusammengehrigkeit. Soziale Beziehungen existieren sowohl online als auch offline. Die in einem Medium eingegangenen Bindungen knnen in anderen erweitert und entwickelt werden. Computernetzwerke als Grundlage sozialer Netzwerke Fr die Analyse sozialer Netzwerke spielen Faktoren wie Relationen, Reichweite und Strke der Bindungen eine wichtige Rolle: ! 0 Ebenso wie ein Computernetzwerk aus einer Reihe von Maschinen besteht, die durch eine Reihe von Kabeln verbunden sind, besteht ein soziales Netzwerk aus einer Reihe von Menschen (oder Organisationen, oder anderen sozialen Entitten), die durch eine Reihe sozialer Beziehungen wie Freundschaft, Kooperation oder Informationsaustausch verbunden sind.(Garton et. al 1997) Eine Gruppe ist eine Form des sozialen Netzwerks, dessen Merkmale sich eng abgrenzen. 1 Starke, mittlere und schwache Bindungen: Bindungsstrke: zeigt die Nhe, Verbundenheit und Intimitt zwischen zwei Akteuren an (z. Bsp.: in der Familie finden wir starke Bindungen, auch wenn Mitglieder nur selten miteinander kommunizieren, zwischen Kollegen, wenn sie sich hufig ber zentrale Themen austauschen) 2 Spezialisierte und breit angelegte, multiplexe Bindungen: CSSNs untersttzen: Beziehungen mit gemeinsamen Interessen oder Hobby br! eit angelegte Beziehungen wie befreundete Kollegen, die zusammen arbeiten Gemss Haythornthwaite et al. soll es auch Zusammenhnge geben zwischen der Eigenart der spezialisierten bzw. multiplexen Bindung und der Eigenart starker bzw. schwacher Bindungen. Beispielsweise knnten Personen von Themen abschweifen und eine sozio-emotionale Orientierung annehmen (was Haythornthwaite et al. als mglichen Beweis fr eine Gruppe, die sich zur Gemeinschaft entwickelt, deuten). Die Personen knnen auch mehrere Medien als Kommunikation bentzen und so ihre Beziehungen verstrken. Fazit Online zu sein = Teil eines sozialen Netzwerks zu sein. Computeruntersttzte soziale Netzwerke befinden sich in einem stndigen Entwicklungsprozess. Sie bleiben nicht stabil, sie entwickeln und verndern ihre Form. Offline Beziehungen beeinflussen die online Beziehungen. Eine Person kann seine Beziehungen durch einen bergang von einem Medium zum anderen verstrken.      PAGE 4 Referat Andreea Stoian Seminar Das Internet als Faktor des sozialen und kulturellen Wandels, FS 08 (Prof. Dr. Hans Geser) CD J K L M _ j n    . Y a Z^qUŽveeeWWhzhz6CJ]aJ hz6CJOJQJ]^JaJhzhzCJaJhm>hz6CJ]aJh-FhzCJaJ hz5CJOJQJ\^JaJ hm>6CJOJQJ]^JaJhm>CJaJ&hm>hm>5CJ OJQJ\^JaJ &hm>hz5CJ OJQJ\^JaJ #h-FB*OJQJ^JnHphtH"DK L M j k O . % Y Z XXx^X`gdm> XX^X`gdzxgdm>d*$9D 0^`0 0^`0 %gdz\g84$${|Vh[ XX^X`gdz XXx^X`gdm> XX^X`gdm>UVi:NO)>N*4<C|\vhmn𗆗 hzhzCJOJQJ^JaJ hz5CJOJQJ\^JaJh 6CJ]aJ hz6CJOJQJ]^JaJhb]CJaJh CJaJhzh-F6CJ]aJhzhz6CJ]aJhzCJaJhm>CJaJ4[`aI5  ~  !!##$$$$%& &ȷ{{phzhzCJaJh CJaJhz6CJ]aJhzCJNHaJ$hz6CJNHOJQJ]^JaJhCJaJh-F hz5CJOJQJ\^JaJ hm>5CJOJQJ\^JaJhzhz6CJ]aJ hz6CJOJQJ]^JaJhzCJaJ*s*:Ia5 Xx^X`gdm> X^X`gdz 8Xx^X`gdm> 8 ^8`  8X^X`gdzxgdm> XX^X`gdz5, !!"H""&$$$$$p% &&d XX^X`gdm>8 x^8` gdm> 8 ^8` gdz XXx^X`gdm> XXx*$^X`gdm> XX^X`gdz & & &&&&&&&&&&&!&"&#&$&%&&&'&(&)&?&@&&&&&&&&𻰛)h hm>B*OJQJ^JnHphtHhm>hm>CJaJ#h B*OJQJ^JnHphtHhm>h 0JmHnHu hm>0Jjhm>0JUh h-Fjh-FUhz&&&&&&&&&&%&&&'&(&@&&&&&&&&& XX^X`gdm> p#$a$gdm>d;0P:pm>. 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